aus der Sicht von Deborah

Am nächsten Tag besuchen wir den Washington Square. Eine Parkanlage, deren weißes Eingangstor an eine kleine Version des „Arc de Triomphe“ erinnert. Lenkt man von dort den Blick weiter die Avenue entlang, erkennt man in der Ferne, die bekannte Spitze des Empire State Buildings. Der Bürokomplex mit einer Höhe von 443m und 102 Stockwerken lockt jährlich zahlreiche Besucher an. Doch über die Jahre haben sich weitere Häuserriesen um das Gebäude herum gebildet, sodass es gar nicht mehr so sehr heraussticht. Ein ebenfalls nennenswerter Komplex ist das Rockefeller Center. Die überdemensionale Shopping Mal ist mit ihren 70 Stockwerken unter anderem aus dem Spielfilm „Kevin allein in New York“ und für den gigantischen Weihnachtsbaum bekannt. Diesen können wir jedoch Mitte August komischer Weise nicht entdecken. Von der Ausichtsplattform „Top of the Rock“ können Besucher aus aller Welt New York aus der Vogelperspektive bestaunen.
Was wäre New York ohne einen Besuch im Central Park? Die grüne Oase der Stadt ist mit knapp 350 Hektar schon mehr als nur ein gewöhnlicher Stadtpark. So führt sogar eine Straße  hindurch und überall werden Fahrräder angeboten, um möglichst viel vom Park erkunden zu können. Wir entscheiden uns jedoch für einen kleinen Spaziergang der uns entlang eines Sees, inmitten des Parks führt.

Für den Abend steht noch ein ganz besonderer Programmpunkt an. Unser Host Bill organisiert das heutige Couchsurfertreffen, das auf einem Schiff stattfindet. Die ganze Couchsurfercommunity ist dabei und genießt zusammen den Abend. Auf dem Hudson River fahren wir knappe zwei Stunden, in denen sich uns erneut ein wahnsinns Skyline-Blick bietet und die Aussicht auf die Liberty Island und die Freiheitsstatue. Passend läuft bei diesem Anlass das Lied „New York“ von Alicia Keys was das Feeling perfekt macht. Der anschließende Barbesuch mit der ganzen Gruppe rundet den Tag ab.

Für den heutigen Tag steht Outdoorprogramm auf dem Plan, da trifft es sich gut, dass das Wetter aufgeklart ist. Zuerst soll es mit der „Roosevelt Tram“, einer Seilbahn auf die benachbarte, gleichnamige Insel gehen. Die wesentlich schnellere Alternative zum stop-and-go auf der Brücke. Für ca. fünf Minuten schweben wir scheinbar lautlos über die Dächer der Stadt. Lediglich das Rattern, beim Passieren der Führungsrollen an den Stützpfeilern ist zu vernehmen. Diese Attraktion ist durchaus einen Besuch wert und für uns mit der Metro Unlimited Card sogar kostenlos.

Unser letzter Stopp in New York ist der Highline Park. Der Name passt wohl besser denn je, denn es handelt sich um eine stillgelegtes Hochbahnnetz. 1929 wurde sie ursprünglich errichtet, um den Verkehr auf den Straßen zu reduzieren und im Laufe der Jahre als Handelsstraße und Zubringer für sämtliche Waren und Güter genutzt. Später wurde sie
jedoch von günstigeren Transportmitteln, wie Schiffen und LKWs abgelöst. Diese Bahnstrecke wurde von der Stadt New York in einen Park umfunktioniert, der sich als grüne Linie kontrastreich durch das Viertel Chelsea zieht und den Bewohnern ein Stück Lebensqualität zurück gibt. Er läuft parallel zur Küstenlinie und auf seinem Weg laden schattige Liegen und Wasserspiele immer wieder zum Inne halten und genießen ein, über dem hektischen Verkehr.

Auf unserem Weg zurück nach Staten Island zeigt sich die Freiheitsstatue noch ein letztes Mal im Abendlicht.

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Kategorien: Amerika

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